Weihnachten – ein Fest der Gemeinschaft

Am vierten Adventssonntag, dem 18. Dezember 2016, gestalteten Kinder, Sänger und Instrumentalisten ein Adventskonzert, das man unter das Motto „Weihnachten – ein Fest der Gemeinschaft“ stellen könnte.

Auf dieses Konzert hatten sich Mitglieder aus den Kirchengemeinden Falkenstein und Auerbach seit September 2016 intensiv vorbereitet. … ein tolles, zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt, da in absehbarer Zeit eine „Göltzschtalgemeinde“ entstehen wird.

Das Konzert begann um 17 Uhr im Ratskellersaal in Rodewisch. Fremde waren die Konzertierenden in diesem Veranstaltungssaal nicht, da die Neuapostolische Kirche in den zurückliegenden Jahren hier bereits 7 Mal zu Adventskonzerten eingeladen hatte. Und auch diesmal nutzten zahlreiche Konzertbesucher die fast letzte Möglichkeit, sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest musikalisch einstimmen zu lassen.

Der Chor eröffnete fulminant mit „Machet die Tore weit“ von Jakob Heinrich Lützel. Was dann folgte war ein bunter Mix aus geistlichen, weltlichen und (vor)weihnachtlichen Melodien. Mit traditionellen Werken, volkstümlichen Liedern und neuzeitlichen Kompositionen stimmten Sänger und Instrumentalisten auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Sie füllten den Saal mal mit kraftvollen, mal mit leisen, lieblichen Klängen.

Auch die Kleinsten im Publikum konnten sich einmal wie Bühnenkünstler fühlen. Denn sie wurden dazu animiert, den Kinderchor stimmlich zu verstärken. Gern kamen einige dem Aufruf nach - zumal als Belohnung Süßigkeiten auf sie warteten.

Die Pause zwischen den beiden Programmblöcken wurde genutzt, um sich im Barbereich des Veranstaltungshauses zu stärken und miteinander Gedanken auszutauschen.

Nach gut anderthalb Stunden endete das abwechslungsreiche Konzert mit dem Lied „Friede sei mit euch“ (Peace shall be with you) geschrieben von Ruthild Wilson und Helmut Jost. Damit brachten die Konzertierenden eindringlich die Bitte um Frieden und die Zusicherung, geborgen in Gottes Armen zu sein, zum Ausdruck. … eine Bitte, die wir gar nicht oft genug äußern können in unserer Zeit.

Fazit:

Während dieses Musikerlebens konnten sich die Zuhörer aus der Alltagshektik einmal zurückziehen und entspannen, aber auch Gedankenanregungen mit nach Hause nehmen. Im Verlauf des Abends wurde deutlich, worauf es ankommt: Weihnachten wird nur dann zu einem Fest der Liebe, der Freude, des Friedens und der Gemeinschaft, wenn wir Liebe, Frieden und Freude im Alltag leben. Das kann im Zusammensein mit unserer Familie,  unter Freunden, Nachbarn, Kollegen, Kunden, Patienten, Klienten usw. praktiziert werden. So setzen wir das Gebot der Nächstenliebe um. Jesus zeigt(e) uns, wie wir miteinander umgehen sollten und Dinge besser machen können. Er vergibt uns unsere Fehler. Dem wollen wir nacheifern.

Denn Frieden, Nächstenliebe und Gemeinschaft beginnen bereits im Kleinen, indem wir Hände reichen und anderen helfen. Das ist wie eine Brücke – von Herz zu Herz. ... eigentlich gar nicht schwer ...